Reihe "Anthropos"

  

Bernhard Schmalenbach (Hg)

Dimensionen der Heilpädagogik
Entwicklungsbegleitung, Gemeinschaftsbildung und Inklusion | Festschrift für Rüdiger Grimm

Edition Anthropos: Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven, hg. von Bernhard Schmalenbach, Bd. 6
1. Auflage 2016
Verlag am Goetheanum, CH-4143 Dornach, Schweiz
ISBN: 978-3-7235-1571-6

Der vorliegende Band versammelt eine Fülle Beiträge aus unterschiedlichen Themen und Arbeitsfeldern der Heilpädagogik: Anregungen zur Praxis, Erkundungen zur Geschichte der Heilpädagogik, zu Gemeinschaftsbildung und Inklusion – im Dialog von Theorie und Praxis und aus unterschiedlichen Perspektiven, auch solchen der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie. 23 Autorinnen und Autoren geben Erfahrungsberichte und Denkanstöße für diese, Rüdiger Grimm gewidmete Festschrift.

Bernhard Schmalenbach
unter Mitarbeit von Sören Roters-Müller

Heilpädagogische Perspektiven auf das Alter
Anregungen zur Aus- und Weiterbildung für die Begleitung von Menschen mit Behinderung

Edition Anthropos: Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven, hg. von Rüdiger Grimm, Bd. 5
1.Auflage 2016
Verlag am Goetheanum, CH-4143 Dornach, Schweiz/ATHENA-Verlag, D-46047 Oberhausen, Deutschland
ISBN 978-3-7235-1561-7 (Verlag am Goetheanum)
ISBN 978-3-89896-623-8 (ATHENA-Verlag)

Bernhard Schmalenbach legt mit seinen heilpädagogischen Perspektiven das Hauptaugenmerk auf fachlich fundierte Einschätzungen dazu, über welche Kenntnisse und Fähigkeiten Mitarbeiter heilpädagogischer Einrichtungen verfügen sollten, um ältere Menschen mit Behinderung angemessen begleiten zu können.

Volker Frielingsdorf; Rüdiger Grimm; Brigitte Kaldenberg

Die Geschichte der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie
Entwicklungslinien und Aufgabenfelder 1920-1980

Verlag am Goetheanum
CH-4143 Dornach, Schweiz
1. Auflage 2013
ISBN 978-3-7235-1478-8

Die Geschichte der Heilpädagogik und Sozialtherapie ist nicht nur ein Weg, aus dem geisteswissenschaftlichen Menschenbild der Anthroposophie eine ganzheitliche Methode der Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu entwickeln. Sie ist auch Teil der Fachgeschichte in ihrem schwierigen Weg des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus eine Initiativbewegung, an welcher sich auch die Entwicklung der Anthroposophie in ihrer wechselvollen Geschichte zum Ausdruck bringt.

Jan Christopher Göschel

Der biografische Mythos als pädagogisches Leitbild
Transdisziplinäre Förderplanung auf Grundlage der Kinderkonferenz in der anthroposophischen Heilpädagogik

Edition Anthropos: Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven, hg. von Rüdiger Grimm, Bd. 1
ATHENA-Verlag e. K., 46047 Oberhausen, Deutschland
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-89896-492-0

Als Antwort auf den zweckrationalen Instrumentalismus einer positivistischen Behindertenpädagogik entwickelt der Autor aus den transdisziplinären Anlagen der anthroposophischen Heilpädagogik einen Förderplanungsansatz, der das Leitmotiv der individuellen Biografie als integrales Prinzip der kindlichen Lebenswelt erschließt. Dieser »biografische Mythos« wird als Leitbild für ein pädagogisches und therapeutisches Handeln gesetzt, das der Integrität der sich entwickelnden Biografie verpflichtet ist. Unter Einbezug von Elementen der Phänomenologie, der Hermeneutik, der Erzähl- und Bildtheorie sowie der kontemplativen Geisteswissenschaft schafft der Autor eine erkenntnistheoretische und methodologische Grundlage sowie einen Leitfaden zur praktischen Gestaltung transdisziplinärer Förderplanungsprozesse in heil- und behindertenpädagogischen Arbeitszusammenhängen.

Andreas Fischer

Zur Qualität der Beziehungs­dienstleistung in Institutionen für Menschen mit Behinderungen
Eine empirische Studie im Zusammenhang mit dem QM-Verfahren »Wege zur Qualität«

Edition Anthropos: Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven, hg. von Rüdiger Grimm, Bd. 2
ATHENA-Verlag e. K., 46047 Oberhausen, Deutschland
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-89896-493-7

Heilpädagogik und Sozialtherapie gründen in ihrem eigentlichen Kern immer auf Beziehungen zwischen zwei Menschen. Diese Beziehungen beinhalten die Gefahr der Einseitigkeit, denn die Voraussetzun­g­en der Beteiligten sind unterschiedlich. Der eine benötigt Hilfe und Unterstützung in der praktischen Lebensbewältigung, der andere versucht, ihm diese Unterstützung und Hilfe zu geben.
Der Autor untersucht die Frage nach einer adäquaten und dialogischen Beziehungsgestaltung, die den Menschen mit Unterstützungsbedarf größtmögliche Selbstbestimmung und Autonomie ermöglicht. Bezugspunkt ist dabei das anthroposophisch orientierte Menschen- und Weltverständnis. Gleichzeitig wird anhand einer breiten Be­fragung aufgezeigt, dass das Qualitäts­ma­nage­mentverfahren »Wege zur Qualität« Hilfestellungen bietet, die Beziehungsarbeit so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen der Menschen mit Unterstützungsbedarf Rechnung trägt und gleichzeitig den innersten Anliegen anthroposophischer Heilpädagogik und Sozialtherapie entspricht.

Pim Blomaard

Beziehungsgestaltung in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen
Aspekte der Berufsethik der Heilpädagogik und Sozialtherapie

Edition Anthropos: Heilpädagogik und Sozialtherapie aus anthroposophischen Perspektiven, hg. von Rüdiger Grimm, Bd. 3
ATHENA-Verlag e. K., 46047 Oberhausen, Deutschland
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-89896-494-4

In diesem Buch wird die Perspektive des professionellen Betreuers eingenommen, der seine Beziehung zu geistig behinderten Menschen auf der Grundlage der Gleichwertigkeit und der Anerkennung gestalten will. Das dialogische Prinzip stützt sich auf Denker wie Buber, Steiner, Rogers, MacIntyre und Haeberlin und wird ethisch ausgewertet mit Praktikern wie Gröschke, Theunissen, Köhn und Flosdorf. Der Autor entwickelt eine Tugend­ethik, die die Behindertenhilfe als Berufspraxis begründet und stellt Übungen vor, durch die der Betreuer sich in schwierigen Situationen bewähren kann. So entsteht eine Berufsethik, die das Menschenbild und das Berufsbild miteinander verbindet. Zugleich wird die eigenständige Position des Betreuten berücksichtigt, indem der Betreuer sich als Person einbringt und sich durch die Wechselbeziehung mitentwickelt. Das asymmetrische Verhältnis kann so zu einer gleichwertigen Beziehung gestaltet werden.